Gläserner Kreuzweg

Viele Wege führen zum Hennenkobel (965 m), ob von Langdorf, Regenhütte oder Bodenmais, doch der wohl schönste Weg ist der von Rabenstein. Denn entlang des Weges sind auf 14 Stationen individuelle Glaskunstwerke, die bis zum Gipfel des Hennenkobels reichen, zu finden.

Glaskunst, Natur und Glaube vereint

Geschaffen hat die Glastafeln der Glaskünstler Josef Hilgart mit der besonderen Technik der Glasstrahlgravur.  Sie sind aus Spezialglas, werden von hölzernen Dächern geschützt und sind auf Granit- oder Gneisfindlingen montiert. So wie die Region sind sie geprägt von Glas, Holz und Stein. Die Kunstwerke zeigen den Kreuzweg von Jesus von der Verurteilung bis zu seiner Grablegung. Aufgestellt wurden diese 2006 vom Burschenverein Rabenstein.

Die Wanderung zum Hennenkobel beginnt am Schloss Rabenstein.
Nur ein kleiner Abschweifer vom Weg bringt Sie zum Naturschutzgebiet Kiesau zu einem historischen Quarzbruch, der früher den Rabensteiner Glashütten zum Quarzabbau diente. Der kostbare Rosenquarz war bei den ehemaligen Glashütten der Umgebung sehr beliebt.
In Richtung Hennenkobel sind abwechselnd rechts oder links des Weges, in einer Länge von ca. 1 km die Gläsernen Tafeln zu bewundern.

Ein einmaliges Glaskunstwerk in der Natur!

Nach dem Anstieg auf dem Gipfel wird man mit einer wunderschönen Ausicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes belohnt.